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Tibet Dämonen Holz Maske I
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Tibet Dämonen Holz Maske I

Preis pro Einheit (Stück): € 10.00


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***Der DämonenGeneral***

Nach tibetischem Glauben zur Abwehr böser Kräfte...

TIBET Wand- und TanzMaske.

Material: handgeschnitztes und handbemaltes Holz

HauptFarbe: KönigsBlau

Maße: ca. H 20 cm x ca. B 16 cm x ca. T 4 cm

Gewicht: ca. 110 Gramm

Herkunft: T I B E T


*** Wand- und TanzMasken Zeremonien ***

Es gibt etliche Zeremonien, bei denen einzelne Maskentänzer auftreten:

Die Austreibung des toten vergangenen Jahres. Sie findet am letzten Tag des Jahres statt.

Das Herbeirufen des Glücks im kommenden Jahr. Dies ist eine Fruchtbarkeitszeremonie.

Sie wird im Frühling zur Tagundnachtgleiche aufgeführt.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der mythische Vogel Garuda, der mongolische Khangard.

Der Geist kommt herab.

Hierbei werden Masken von Teufelinnen verwendet.

Der Hirsch Shiva mit dem weiten Geweih.

Das ist eine Bon-Zeremonie, die ursprünglich mit einem lebenden Hirsch aufgeführt wurde, später hingegen nur noch mit dessen Abbild.

Die Zeremonie endete früher mit der Opferung des Tieres.

Ursprung der rituellen MaskenTänze:

Diese Tänze sind uralt und in einer Zeit entstanden, zu der man wohl noch keine Mystifizierungen voraussetzen kann.

Näher liegt die Vorstellung, dass die Menschen jener Urzeiten aus Angst vor Dämonen, von denen sie sich überall umgeben wähnten, magische Rituale aufführten, um die feindlichen Mächte zu besänftigen und zu bannen.

Auf dem Höhepunkt dieser Rituale wurden vermutlich Menschenopfer dargebracht.

Ursprünglich war mit diesem Ritus wohl auch ein sakramentähnliches Essen des Fleisches und Trinken des Blutes des Geopferten verbunden.

In seiner heutigen Form wird das Mysterienspiel seit langer Zeit mit einem symbolischen Menschenopfer aufgeführt, mit dessen Hilfe der Beistand der Gottheiten zur Vertreibung des alten Jahres und seinen Dämonen des Unglücks sowie zum Sieg über alle menschlichen und geistigen Feinde erlangt werden soll.

Im Gedächnis Schlüssel, einem Werk der Bon-Religion, heisst es, dass zur Heilung eines Prinzen ein Untertan geopfert werden muss, und zwar wie folgt: Der Wahrsager zieht den Mann an den Beinen, der Bonpo fasst ihn an den Händen und der schwarze Handha schneidet ihm die Lebensöffnung auf und reisst ihm das Herz heraus.

Danach versprengen der Wahrsager und der Bonpo das Blut nach alle vier Himmelsrichtungen.

Genau dieses Ritual wird im Tsam vollzogen, nur hat seine Funktion geändert, denn statt für die Heilung eines Kranken, wird es für die Bannung der den Menschen feindlich gesinnten Dämonen eingesetzt.

Somit sind in den Tsam-Spielen der lamaistischen Länder die Reste von Fruchtbarkeits- und Dämonenbannungsritualen aus der Frühzeit der Menschheit bis auf unsere Tage erhalten geblieben.

Das Fruchtbarkeitsritual bezog sich nicht nur auf die Vermehrung der Tiere, sondern auch auf die der Menschen.

Das Bannungsritual galt in erster Linie denjenigen Dämonen, welche schwere Krankheiten und Seuchen über die Menschen brachten.

Mit Tier- und Menschenopfern wollte man die Gottheiten der Gestirne und andere höhere Mächte beeinflussen.